| Ort der Ausführung: | Bayern, Deutschland, Europa |
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| Ausführungszeit seit: | Jan 1987 |
| Zuständiger Firmen-Standort: | Nürnberg (Hauptfirmensitz) |
Die Sanierung des LHKW-Schadens in der gesättigten und ungesättigten Bodenzone wurde im Jahre 1986 mittels Bodenluftabsaugung (BLA) und Pump & Treat (P&T) begonnen.
Für diese Maßnahmen (BLA und P&T) wurde eine Sanierungsdauer von > 50 Jahren prognostiziert.
Um die Sanierung durch innovative Verfahren zu unterstützen und zu beschleunigen, erfolgte zusätzlich eine Herdsanierung mittels In Situ Chemischer Oxidation (ISCO).
Dafür wurden über 2 Jahre verteilt insgesamt ca. 10 Tonnen Kaliumpermanganat (KMnO4) in mehreren Injektionskampagnen in das Grundwasser injiziert. Dadurch konnten signifikante Rückgänge der LHKW-Konzentrationen erreicht werden.
In Summe konnten durch die angewendeten Sanierungsverfahren bis heute ca. 22 Tonnen LHKW ausgetragen werden, wobei schätzungsweise noch 5-10 Tonnen LHKW residual im Grundwasser verblieben sind.
Für diese verbleibenden Schadstoffe wurde 2014 mit Abstimmung der Behörden ein Melasse-Feldversuch durchgeführt. Dieser hatte das Ziel, den nachweisbaren und schon stattfindenden biologischen LHKW-Abbau zu beschleunigen.
| Sicherungsverfahren: | Abstrombrunnengalerie |
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| In-Situ-Verfahren: | Bodenluftabsaugung, Mikrobiologische In-Situ-Sanierung, Pump and Treat |
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| Behandlungsverfahren: | Aktivkohlefiltration |
| Schadstoffe: | CKW / LHKW |
| In-Situ-Verfahren: | Bodenluftabsaugung, Mikrobiologische In-Situ-Sanierung, Enhanced Natural Attenuation (ENA), Pump and Treat |
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| Sanierungstiefe: | 30 m |
| Aufgabenbereiche Boden- und Gewässerschutz: | Altlasten |
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| Medien: | Bodenluft, Grundwasser |